Molkerei Lanz
Die Zusammenarbeit mit der Molkerei Lanz reicht so weit zurück, dass der Ursprung schon fast im Nebel der Zeit verschwunden ist.
Ein schönes Zeichen für echte, langjährige Partnerschaft.
Olivia und Gregor: Neue Generation, selbe Werte
Die Zusammenarbeit mit der Molkerei Lanz begann bereits lange, bevor Olivia Lanz und ihr Bruder Gregor Lanz 2020 in der dritten Generation die Firma übernahmen.
Beide sind in dem Familienunternehmen aufgewachsen, schlugen jedoch zunächst ganz andere Wege ein: Gregor absolvierte eine Ausbildung als Hochbauzeichner, Olivia besuchte die Hotelfachhochschule SHL in Luzern. Olivia arbeitete eine Zeit lang auch im Solheure und kannte dadurch Pia und das Baseltor bereits sehr gut.Mit der Zeit merkten jedoch beide, dass sie mit ihrer ursprünglichen Berufswahl nicht glücklich waren. Gregor entschied sich für zweite Lehre als Milchtechnologe, und gemeinsam begannen sie, zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter, in der Molkerei zu arbeiten. Damals war noch nicht geplant, das Geschäft vollständig zu übernehmen.
Als jedoch die Geschäftsleitung in Pension ging, standen die beiden vor der grossen Entscheidung. Schliesslich entschieden sie sich, in der Molkerei zu bleiben und das Familienunternehmen mit den ursprünglichen Strategien und Visionen weiterzuführen.Seit 2020 leiten Olivia und Gregor die Molkerei Lanz gemeinsam, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Gregor kümmert sich um die Grosskunden, Verpackungen und Produktentwicklungen, während Olivia als Stellvertretung tätig ist, die Kleinkunden betreut und die interne Personalabteilung führt.
Geschichte der Firma Lanz
Die Firma Lanz hat sich über die Jahre immer weiterentwickelt. 1941 war sie hauptsächlich eine Käserei, entwickelte sich jedoch immer mehr zur Molkerei, bis sie zuletzt ausschliesslich Milchprodukte ohne Käse herstellt.
Die Molkerei wuchs stetig, und heute stehen ihre Produkte in allen grossen Supermarktketten wie Migros, Denner, Coop, Lidl und Aldi. Oft ist der Name Lanz dabei nicht sichtbar, da viele Produkte unter sogenannten «Privatlabel» verkauft werden.
Trotz ihres Wachstums bleibt ihre Treue zur Region unverändert. Sie beziehen ihre Milch von 16 Bauernhöfen aus der Umgebung und zahlen den Bauern den Höchstpreis, aus Respekt und Wertschätzung. Sie setzen auf kurze Wege und eine schnelle Verarbeitung, ganz im Sinne des Baseltors.
Neben Grosskunden beliefern sie auch kleine Abnehmer wie das Baseltor, das dort Bio-Vollmilch, Rahm, Sauerrahm und Nature-Joghurt einkauft.
Olivia verrät, dass das Nature-Joghurt ihr Lieblingsprodukt sei. Sie beschreibt es als besonders mild und leicht süsslich, was auf diemilden Bifiduskulturen und die längere Reifung zurückzuführen ist, im Gegensatz zu anderen Naturjoghurts.
Trends und Veränderungen
Die Nachfrage und Trends verändern sich stetig. Manchmal entstehen ganze neue Produktlinien, wie beispielsweise Migros Daily, die auch andere Produkte ausser Milch, etwa Eistee, beinhalten. Dank ihrer flexiblen Produktion können sie auch auf vegane oder laktosefreie Bedürfnisse eingehen. Vorausgesetzt, die Abnahmemenge ist gross genug, um die grossen Tanks zu füllen. Häufig sind dafür auch rechtliche Anpassungen notwendig, etwa bei Allergen-Zertifizierungen.
Den Trend zur Rohmilch spüren sie nur noch schwach. Früher, am alten Standort in Biberist, gab es einen grossen Milchkanister mit Rohmilch, der von lokalen Kunden gerne genutzt wurde. Heute existiert dieses Angebot nicht mehr. Ab und zu erhalten sie jedoch noch Anfragen, verweisen dann aber direkt an die Bauern und ihre Hofläden.
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